Letzte Ausgabe des Magazines
Editorial #4: Oli SchrammAuf uns warten andere, neue Aufgaben, denn es gibt noch viel zu tun. Wir erlauben uns deshalb, im Beitrag «Wir waren Könige» unserer eigenen Vergangenheit kurz zu huldigen.
Geschwindigkeit ist eine Endzeitdroge. Der wir uns bewusst enthalten haben. Unser Magazin brauchte stets Zeit, und Zeit ist laut Heraklit relativ oder nach Neil Young einfach nur ein Witz. Uns treibt also anderes an. Das egoistische Ziel des Amüsements als Melange mit der Alchemie der Veränderung bestimmt seit ewig unseren hehren Kampf gegen eigene Genügsamkeit. Gegen die anderer kommen wir nicht an. Das ist auch gut so, denn denken alle gleich, haben alle nichts zu sagen.
Profitgier und überhöhte Löhne sind eine andere Droge der heutigen Zeit. Freilich fahren auch wir satte, aber nicht monetäre Boni ein. Freiheit, gutes Denken und gute Kommunikation. Dies, unser Grundkapital, in Kopf und Nerven gespeichert, ergo ertragreich umgesetzt in Wort, Schrift und Tat. Dies in einer Zeit notabene, wo viele Mitbürger und die eine Partei Freiheit über privaten Waffenbesitz definieren! Eine komfortable Situation, fürwahr. Discite moniti!
Möge unsere flamboyante Zeitverschwendung auch in Zukunft die entsprechende Würdigung erfahren.
Oliver Schramm
Head "Cycling Dandys Zurich"




Spielplatz mit Explosionen
krimikon.de / von Jan FischerDas Schweizer Dandy-Magazin ist zum Eingehen verurteilt - bis dahin aber macht es Spaß
Jeder Mensch braucht einen Spielplatz. Auch Journalisten. Man kann ja auch schon mal bekloppt davon werden, wenn einem ständig jemand erzählt, ein Artikel müsse nach dem "Schema der umgekehrten Pyramide" aufgebaut sein, damit hinten problemlos weggekürzt werden kann, außerdem müssten alle W-Fragen im ersten Absatz beantwortet werden. Stilistische Experimente? weiter lesen auf krimikon.de

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