Cycling Dandy Tribune
Editorial #5: Oli SchrammAus dem „Dandy Magazine“ wurde die „Cycling Dandy Tribune“. Alte und neue Ideen in neuem Format. Man kann uns also eine gewisse Sentimentalität unterstellen. Denn gerne blicken wir auch auf Zeiten zurück, in denen Zeitunglesen noch Erbauung und Unterhaltung versprach.
Heute sind die meisten Print- und digitalen Medien in Abhängigkeit von Quote und Kapital dem Mainstream, der Beliebigkeit und der Schlagzeile verschrieben. Als periodisch erscheinende Schrift mit nicht kommerziellem Hintergrund wollen wir dem Leser eine andere Art von Journalismus bieten. Prosa und Lyrik finden in dieser Ausgabe ebenso eine Plattform wie Satire, Dokumentation und kritische Texte. Grosser Dank gilt wie immer den Autoren und Autorinnen sowie unseren Grafikern, Korrekturlesern, Fotografen und Webdesignern, die uns überaus grosszügig und selbstlos unterstützen. Und natürlich unseren Werbepartnern. Ohne sie alle wäre weder das „Dandy Magazine“ noch die vorliegende Zeitung realisierbar gewesen. Für Kritik und Anregungen bleiben wir natürlich immer offen und freuen uns auf Ihr Feedback. Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre.
Möge unsere flamboyante Zeitverschwendung auch weiterhin die entsprechende Würdigung erfahren.
Oliver Schramm
Head Cycling Dandys Zurich
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Letzte Ausgabe des Magazines
Editorial #4: Oli SchrammAuf uns warten andere, neue Aufgaben, denn es gibt noch viel zu tun. Wir erlauben uns deshalb, im Beitrag «Wir waren Könige» unserer eigenen Vergangenheit kurz zu huldigen.
Geschwindigkeit ist eine Endzeitdroge. Der wir uns bewusst enthalten haben. Unser Magazin brauchte stets Zeit, und Zeit ist laut Heraklit relativ oder nach Neil Young einfach nur ein Witz. Uns treibt also anderes an. Das egoistische Ziel des Amüsements als Melange mit der Alchemie der Veränderung bestimmt seit ewig unseren hehren Kampf gegen eigene Genügsamkeit. Gegen die anderer kommen wir nicht an. Das ist auch gut so, denn denken alle gleich, haben alle nichts zu sagen.
Profitgier und überhöhte Löhne sind eine andere Droge der heutigen Zeit. Freilich fahren auch wir satte, aber nicht monetäre Boni ein. Freiheit, gutes Denken und gute Kommunikation. Dies, unser Grundkapital, in Kopf und Nerven gespeichert, ergo ertragreich umgesetzt in Wort, Schrift und Tat. Dies in einer Zeit notabene, wo viele Mitbürger und die eine Partei Freiheit über privaten Waffenbesitz definieren! Eine komfortable Situation, fürwahr. Discite moniti!
Möge unsere flamboyante Zeitverschwendung auch in Zukunft die entsprechende Würdigung erfahren.
Oliver Schramm
Head "Cycling Dandys Zurich"




Spielplatz mit Explosionen
krimikon.de / von Jan FischerDas Schweizer Dandy-Magazin ist zum Eingehen verurteilt - bis dahin aber macht es Spaß
Jeder Mensch braucht einen Spielplatz. Auch Journalisten. Man kann ja auch schon mal bekloppt davon werden, wenn einem ständig jemand erzählt, ein Artikel müsse nach dem "Schema der umgekehrten Pyramide" aufgebaut sein, damit hinten problemlos weggekürzt werden kann, außerdem müssten alle W-Fragen im ersten Absatz beantwortet werden. Stilistische Experimente? weiter lesen auf krimikon.de

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